Hodenkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei jungen Männern zwischen 20-45 Jahren. Gleichzeitig gilt er als gut behandelbar, insbesondere wenn er früh erkannt wird. Frühzeitige Diagnosen gehen in der Regel mit sehr guten Heilungschancen einher. Im Rahmen des Projekts „Check dich selbst“ informiert die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. über die Bedeutung der Selbstwahrnehmung und der Früherkennung von Veränderungen im Hodenbereich. Die Veranstaltung richtet sich an Männer und junge Männer, die ihren Körper besser kennenlernen und Veränderungen frühzeitig erkennen möchten. Die Veranstaltung besteht aus einem Vortrag und einem praktischen Teil. Im Vortrag werden grundlegende Fragen zu Hodenkrebs behandelt, unter anderem zur Entstehung der Erkrankung, zu möglichen Risikofaktoren sowie zu Möglichkeiten der Früherkennung. Im anschließenden praktischen Teil wird die Selbstabtastung der Hoden mithilfe von Modellen anschaulich erklärt und gemeinsam geübt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen im Plenum zu stellen. Ziel ist es, die regelmäßige Selbstuntersuchung zu vermitteln und die Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Körper zu stärken. Prof. Dr. Albers ist seit 2008 Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und leitet seit 2020 die Abteilung für personalisierte Früherkennung des Prostatakarzinoms am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.
Es gibt gewisse Regionen auf der Welt, die so genannten „Blue Zones“, in welchen überdurchschnittlich viele Menschen hundert Jahre und älter werden – und das meist bei guter Gesundheit. Diese befinden sich weit verstreut auf der ganzen Welt, wie zum Beispiel in Italien auf Sardinien, auf Okinawa in Japan, aber auch in Amerika. Doch was haben die Menschen in diesen Regionen gemeinsam? Eine wichtige Gemeinsamkeit ist die Ernährung, die zu einem Großteil aus vollwertigen, pflanzlichen Lebensmitteln besteht, aber nicht ausschließlich. In jedem Fall kommt der Genuss nicht zu kurz. In diesem Seminar schauen wir uns die Ernährung, aber auch den Lebensstil der Menschen in den Blue Zones an. Welche Nahrungsmittel helfen ihnen, gesund und fit zu bleiben? Welche Gewohnheiten tragen außerdem dazu bei? Und wie lässt sich das alles auf unseren Alltag übertragen? Dozentin ist Frau Sabrina Fessler. Sie ist ist als Psychologische Psychotherapeutin und zertifizierte Ernährungsberaterin tätig.
Stress und Ernährung sind eng miteinander verknüpft. Doch warum greifen wir unter Stress häufiger zu ungesunden Snacks? Und wie beeinflussen Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin unseren Stoffwechsel, die Verdauung und das Hungergefühl? In diesem Vortrag erfahren Sie die wissenschaftlichen Zusammenhänge und erhalten praxisnahe Tipps, um Stress und emotionales Essen besser zu regulieren. Sie erfahren, welche Nahrungsmittel helfen, den Körper in Balance zu bringen, und welche Strategien langfristig für mehr Wohlbefinden sorgen. Der Vortrag richtet sich an alle, die ihr Essverhalten bewusster steuern und einen gesunden Umgang mit Stress finden möchten. Dozentin ist Frau Kim Reinemuth. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin (M.Sc.) und als Gesundheitsberaterin tätig.
