Skip to main content

Gesellschaft und Politik

Loading...
Live-Online: Pressefreiheit Ein Grundrecht wird bedroht
Do. 18.12.2025 18:00
Internet
Ein Grundrecht wird bedroht

Veranstaltung im Rahmen der Seminar- und Dialogreihe der ARD "FaktenSicher für Demokratie" Pressefreiheit ist im Grundgesetz (Artikel 5) verbrieft: „Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." In Deutschland ist die ARD ein Garant für Pressefreiheit und Meinungsvielfalt. Trotz einer „zufriedenstellenden Lage“ (Reporter ohne Grenzen, 2023) ist hierzulande die Pressefreiheit bedroht. „Pressefeindliche Tendenzen insgesamt haben in Deutschland zugenommen. Besonders im Internet werden Journalistinnen und Journalisten immer wieder diffamiert, manche bekommen sogar Morddrohungen“ [Reporter ohne Grenzen, 2024]. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland zwar Rang 10. Insgesamt ist die Situation in Deutschland für Journalistinnen und Journalisten äußerst kritisch zu bewerten. Wie kann es sein, dass in einem demokratischen Land, in dem die Pressefreiheit grundgesetzlich verbrieft ist, Reporterinnen und Reporter von Gewalt, Hatespeech, verbalen Angriffen und Einschüchterungsversuchen bedroht sind? Welche Ursachen es gibt, vor allem aber, wie die ARD hier gegensteuern kann, ist Thema unseres Beitrags. Referent*innen: Dietmar Schiller, Nadya Luer (RBB) Dr. Dietmar Schiller hat Politik- und Medienwissenschaft studiert und über Parlamentsberichterstattung und politische Kommunikation promoviert. Als Jugendschutzbeauftragter im rbb arbeitet er in den Bereichen Medienkompetenz und Nachhaltigkeit und verantwortet unterschiedliche journalistische Nachwuchsangebote mit dem Ziel, Informationskompetenz und demokratische Teilhabe zu stärken. Dr. Nadya Luer hat Politikwissenschaft und Germanistik studiert und über Erich Fried “Form und Engagement – Untersuchungen zur Dichtung und Ästhetik” promoviert. Vor ihrer Tätigkeit als Qualitätsmanagerin im rbb, war sie Leiterin Programmstrategie in der rbb-Intendanz und blickt zudem auf eine langjährige journalistische Berufserfahrung im Dokumentarfilm- und Nachrichtenbereich zurück. Bitte beachten: Die Online-Seminare finden über Slido statt. Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail zugeschickt.

Kursnummer N1840
Kursdetails ansehen
Gebühr: entgeltfrei
Live-Online: Desinformation entlarven Tipps und Tricks gegen Fake News von den Faktenfindern der Tagesschau
Do. 08.01.2026 18:00
Internet
Tipps und Tricks gegen Fake News von den Faktenfindern der Tagesschau

Veranstaltung im Rahmen der Seminar- und Dialogreihe der ARD "FaktenSicher für Demokratie" Mit journalistischem Handwerk gegen Fake News – das ist die tägliche Herausforderung für die Faktenfinder bei der Tagesschau. Der Redakteur Pascal Siggelkow gibt in diesem Seminar fallbezogen Einblick in die sensible Arbeit seines Teams, die u.a. direkt auf tagesschau.de/faktenfinder ausgespielt wird. Pascal stellt hilfreiche Profi-Tools und deren Anwendung vor und zeigt, wie auch Nicht-Journalist: innen Schritt für Schritt Desinformation entlarven und Fakten überprüfen können. Referent: Pascal Siggelkow (Tagesschau) Pascal Siggelkow hat den Master in Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg absolviert und nebenbei für das Hamburger Abendblatt und die Hamburger Morgenpost gearbeitet. Nach dem Studium mit Auslandsaufenthalten in Granada und Sevilla hat er ein journalistisches Volontariat beim Südwestrundfunk (SWR) absolviert. Nach dem Volontariat hat er als freier Journalist unter anderem eine Dokumentation und Hörfunkfeatures für den SWR umgesetzt und bei der tagesschau im Newsroom gearbeitet. Seit Oktober 2022 ist er verantwortlicher Redakteur beim ARD-faktenfinder. Bitte beachten: Die Online-Seminare finden über Slido statt. Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail zugeschickt.

Kursnummer N1850
Kursdetails ansehen
Gebühr: entgeltfrei
Live-Online: Erinnerungskultur Journalismus und gesellschaftliche Verantwortung: Das Projekt „Stolpersteine NRW“
Do. 22.01.2026 18:00
Internet
Journalismus und gesellschaftliche Verantwortung: Das Projekt „Stolpersteine NRW“

Veranstaltung im Rahmen der Seminar- und Dialogreihe der ARD "FaktenSicher für Demokratie" Das Projekt “Stolpersteine NRW” des WDR ermöglicht einen innovativen, interaktiven Zugang zum Thema Nationalsozialismus. Ausgangspunkt ist das Stolpersteine-Projekt von Gunter Demnig: Seit über 30 Jahren verlegen er und Delegierte in Europas Straßen kleine Gedenktafeln aus Messing. Jeder Stein erinnert an einen Menschen, den das nationalsozialistische Regime verfolgt, deportiert, ermordet oder in den Suizid getrieben hat. Das WDR-Projekt ist eine digitale Erweiterung für das weltweit größte dezentrale Denkmal und richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler. Wir stellen das Projekt vor und zeigen, wie journalistische Projekte wie "Stolpersteine NRW" zur Förderung von Aufklärung, Toleranz und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen können. Referent*innen: Jule Küpper, Stefan Domke (WDR) Stefan Domke ist Journalist und leitet das mit einem Grimme Online Award ausgezeichnete WDR-Projekt „Stolpersteine NRW“. Seit 2001 für den WDR tätig, hat er zahlreiche innovative Webprojekte und Apps konzipiert (u.a. digit.wdr.de, glueckauf.wdr.de, tagebau.wdr.de). Mit dem WDR-App-Projekt „Der Kölner Dom in 360“ und mit dem multimedialen Storytellingtool „WDR Pageflow" gewann er 2014 und 2017 einen Grimme Online Award. Jule Küpper ist angehende Historikerin (M.A. Public History) mit dem Schwerpunkt digitale Geschichtsvermittlung. Sie arbeitet seit mehreren Jahren beim WDR. Seit 2020 gestaltet sie das Web & App-Projekt „Stolpersteine NRW“ maßgeblich mit. Bitte beachten: Die Online-Seminare finden über Slido statt. Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail zugeschickt.

Kursnummer N1860
Kursdetails ansehen
Gebühr: entgeltfrei
Szenen bewegen. Veränderung erleben: „Unfair“ Eine interaktive Theaterveranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Mi. 18.03.2026 19:00
Mettmann
Eine interaktive Theaterveranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Eine Veranstaltung der vhs Mettmann-Wülfrath in Kooperation mit Amnesty International, dem Forumtheater Ruhr, der evangelischen Kirchengemeinde Mettmann und dem Bündnis für Toleranz und Zivilcourage Mettmann. Erster Schultag nach den Sommerferien. Wir befinden uns im Klassenraum des Georg-Büchner-Berufskollegs. Da sind: Sami, der vor 7 Jahren aus Syrien nach Deutschland geflohen ist und täglich mit Vorurteilen und Hürden zu kämpfen hat. Zeynep, die türkische Wurzeln hat, aber in Deutschland geboren und aufgewachsen ist und ständig mit der Frage: „Woher kommst Du denn eigentlich?“ konfrontiert wird. Ihr Freund Leon, der sein Abi nachholt, um möglichst schnell Geld zu verdienen. Lara, die Influencerin, immer auf der Suche nach Likes und Bestätigung. Fr.*Hr. Löpertz, die*der als Lehrer*in unter Druck steht, die Erwartungen aus allen Richtungen zu erfüllen. Schon in der Vorstellungsrunde knirscht es ordentlich und als der*die Lehrer*in den Klassenraum verlässt, eskaliert die Situation. Wer fühlt sich von wem angegriffen? Wer verbündet sich mit wem? Wer fühlt sich ungerecht behandelt und allein gelassen? Und wie lässt sich der Konflikt lösen? Das Forumtheater Ruhr bringt diese authentische Alltagsszene auf die Bühne und macht Sie zu Mitgestalter*innen: Nach der Aufführung können Sie selbst aktiv werden, verschiedene Handlungsalternativen ausprobieren und gemeinsam mit dem Ensemble nach Lösungen suchen. Durch den Perspektivwechsel bauen wir Verständnis füreinander auf und überwinden Vorurteile.

Kursnummer P1000
Kursdetails ansehen
Gebühr: Entgeltfrei, schriftliche Anmeldung erforderlich
Vortrag: Nach dem 16.04.1945 - Wie ging das Leben weiter? Nachkriegszeit in Mettmann
Di. 24.03.2026 18:30
Mettmann
Nachkriegszeit in Mettmann

In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Mettmann Die vhs Mettmann-Wülfrath setzt ihre bewährte Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Mettmann fort und lädt zu einem weiteren Vortrag von Rainer Köster ein. Der pensionierte Lehrer und Historiker beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte des Nationalsozialismus und seinen Nachwirkungen im Kreis Mettmann. Mit dem Einmarsch der Alliierten am 16. April 1945 endete der Zweite Weltkrieg für Mettmann. Doch der Neubeginn war geprägt von enormen Herausforderungen. In seinem Vortrag beleuchtet Rainer Köster die unmittelbare Nachkriegszeit und die ersten Jahre des Wiederaufbaus in Mettmann. Rainer Köster schildert anschaulich, wie sich das Leben der Menschen in Mettmann und Umgebung nach der Befreiung veränderte. Die Zeit war geprägt von Plünderungen, Kriminalität und Gewaltverbrechen, die aus der Not heraus entstanden. Besonders schwierig gestaltete sich die Versorgungslage, die im sogenannten „Hungerwinter“ 1946 einen traurigen Höhepunkt fand. Ein zentrales Thema sind die sogenannten „displaced persons“ – Menschen, die während des Krieges nach Mettmann verschleppt worden waren und nun eine neue Perspektive suchten. Hinzu kamen zahlreiche Flüchtlinge, die unter großem Wohnungselend litten. Die Entnazifizierung in Wort und Tat, die ersten demokratischen Wahlen in Stadt, Kreis, Land und Bund sowie die Währungsreform von 1948 und die Gründung neuer staatlicher Strukturen werden ebenso behandelt wie die Auswirkungen des Kalten Krieges auf das Leben vor Ort. Der Vortrag geht auf die ersten „Säuberungen“ in den Gewerkschaften, die Einführung von Mitbestimmung und Betriebsverfassung sowie das Londoner Schuldenabkommen von 1952/53 ein. Auch zentrale politische Ereignisse wie die große Stuttgarter DGB-Demonstration und der anschließende Generalstreik In der Bizone 1948, der Volksaufstand vom 17. Juni 1953, die Wiederbewaffnung, die Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG), die Gründung der Bundeswehr und das KPD-Verbot von 1956 werden im lokalen Kontext beleuchtet. Zur Veranschaulichung werden passende Ausschnitte aus zeitgenössischen Dokumentarfilmen gezeigt. Die letzten 15 Minuten sind für Nachfragen und eine offene Diskussion reserviert.

Kursnummer P1010
Kursdetails ansehen
Gebühr: entgeltfrei
Online-Vortrag: Typografie als Spiegel der Zeit: Schrift und Macht
Di. 24.03.2026 19:00
Internet

Von römischen Inschriften über mittelalterliche Handschriften bis zu Bauhaus-Schriften und digitalen Fonts – Schriftgestaltung war nie nur Dekoration, sondern Ausdruck von Kultur, Macht und Identität. Welche Botschaften tragen Buchstaben im öffentlichen Raum, und warum prägt Typografie unser Denken mehr, als wir glauben? Nicole Klemens, M.A., ist Kunsthistorikerin, Dozentin und Kunstvermittlerin in verschiedenen Museen. Bitte beachten: Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail zugeschickt.

Kursnummer P1040
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Vortrag: Der Umgang mit dem "braunen Erbe" in Mettmann und Umgebung 2. Teil 1966 - 2026
Di. 21.04.2026 18:30
Mettmann
2. Teil 1966 - 2026

In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Mettmann Die vhs Mettmann-Wülfrath setzt ihre bewährte Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Mettmann fort und lädt zu einem weiteren Vortrag von Rainer Köster ein. Der pensionierte Lehrer und Historiker beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte des Nationalsozialismus und seinen Nachwirkungen im Kreis Mettmann. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die vielfältigen Formen der Verdrängung, Verharmlosung und Verdrehung der NS-Zeit in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Rainer Köster beleuchtet, wie Jüdinnen und Juden sowie Zwangsarbeitende nach 1945 in der öffentlichen Wahrnehmung marginalisiert wurden. Auch die Rolle der Alltagssprache und die Macht der Gewohnheit (etwa in Redewendungen wie „innerer Reichsparteitag“) werden kritisch hinterfragt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verarbeitung der NS-Zeit in Literatur, Film und bildender Kunst, etwa anhand von Werken wie „08/15“ oder „Rosen für den Staatsanwalt“. Der Vortrag thematisiert zudem die Rückkehr ehemaliger NSDAP-Mitglieder in zentrale Positionen von Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie die erneute Inhaftierung von bereits in der Nazizeit verfolgter KPD-Funktionäre wie Hugo Paul (Remscheid). Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Nachkriegszeit werden anhand zentraler Ereignisse wie dem Mauerbau 1961, den Auschwitzprozessen und dem sogenannten „EGOWIG“-Gesetz von 1968 nachgezeichnet. Auch das Wiederaufleben des Neofaschismus in Form von Parteien wie NPD, Republikaner und DVU sowie der gesellschaftliche Widerstand dagegen (etwa durch das Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage) werden beleuchtet. Abschließend richtet sich der Blick auf aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Begriffen wie „biodeutsch“, „Entvolkung“, „Remigration“ oder „Schuldkult“, die heute erneut gesellschaftliche Debatten prägen. Der Vortrag wird durch Ausschnitte aus Dokumentarfilmen ergänzt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch über die behandelten Themen.

Kursnummer P1020
Kursdetails ansehen
Gebühr: entgeltfrei
Online-Vortrag: Jüdisches Leben von 1945 bis heute
Mi. 22.04.2026 19:00
Internet

Obwohl viele der Auschwitz-Überlebenden über das Erlittene schwiegen, setzten sich ihre Traumata fort bis in die dritte Generation. Die jedoch beschäftigt sich nicht nur mit der Familiengeschichte, sondern zeigt ihr Jüdischkeit und auch deren Vielfalt sehr bewusst. Zumindest bis zu dem Tag, als die Hamas Israel überfiel. Seit dem Beginn des Nahostkonflikts hat sich für alle Jüdinnen und Juden in Deutschland, insbesondere für die hier lebenden Israelis, der Alltag drastisch verändert: Antisemitismus war auch zuvor ein Thema, jetzt aber zeigt er sich in einer ganz neuen Dimension. Andrea von Treuenfeld liest aus ihren Büchern »Leben mit Auschwitz. Momente der Geschichte und Erfahrungen der dritten Generation« und »Jüdisch jetzt! Junge Jüdinnen und Juden über ihr Leben in Deutschland« sowie »Israelis in Berlin nach dem 7. Oktober«. Andrea von Treuenfeld ist Journalistin - Autorin - Moderatorin Bitte beachten: Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail zugeschickt.

Kursnummer P1030
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Führung: Durch die Stadt - Was gibt es zu entdecken, was ist verschwunden? Ein Spaziergang zu den Stolpersteinen in der Düsseldorfer Altstadt
Mi. 29.04.2026 14:00
Düsseldorf, Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 6
Ein Spaziergang zu den Stolpersteinen in der Düsseldorfer Altstadt

Veranstaltung in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte der Stadt Düsseldorf Wo gibt es in der Stadt heute noch sichtbare Spuren der NS-Zeit? Welche Zeichen der Erinnerungen gibt es? Wo wird an einzelne Menschen, die verfolgt und ermordet wurden, erinnert? Wer hat die „Stolpersteine“ erfunden und an wen erinnern diese Steine? Was passierte nach 1933 auf der Kö? Das Kunstprojekt von Gunter Demnig existiert seit 1992. Seitdem hat er in Europa fast 80.000 Stolpersteine für alle Opfer des Nationalsozialismus verlegt. In Düsseldorf werden die Betreuung der Verlegung und alles Organisatorische von den Mitarbeiterinnen der Mahn- und Gedenkstätte bzw. des Förderkreises übernommen. Nach jetzigem Stand (Juli 2025) liegen auf dem gesamten Stadtgebiet 427 Stolpersteine. Quelle: https://gedenkstättedüsseldorf.de/bildungsangebote/stolperstein-stadtspaziergaenge/

Kursnummer P1100
Kursdetails ansehen
Gebühr: 9,00
Exkursion: Hermann – Externsteine – Wewelsburg Konstruktion und Missbrauch des Germanenmythos
Di. 05.05.2026 14:00
Hermannsdenkmal - Externsteine - Wewelsburg
Konstruktion und Missbrauch des Germanenmythos

In Kooperation mit den Volkshochschulen Hilden-Haan, Monheim am Rhein, Langenfeld, und Erkrath Hermann, Varus und der Teutoburger Wald - Auch im Rheinland ist die sagenumwobene Varusschlacht bekannt, genauso wie die vermeintliche germanische Kultstätte "Externsteine". Seit jeher prägt Verklärung unser Bild auf das Germanentum, auf den zweiten Blick aber entpuppt sich vieles als konstruierte Vergangenheit - politisch motiviert und in der Moderne geschaffen, um dem vergleichsweise jungen Deutschen Reich identitätsstiftende Helden zu liefern. Auch heute werden "die Germanen" als Projektionsfläche unterschiedlichster politischer Erwartungen Gegenstand von Ideologiebildungen, insbesondere in rechtsextremistischen Kreisen. Gehen Sie im Rahmen dieser Exkursion mit uns auf eine Entdeckungsreise in den Teutoburger Wald. Wir besuchen im Rahmen der Exkursion die Externsteine sowie die Wewelsburg. Wir hinterfragen kritisch unsere Interpretation von Geschichte und diskutieren, welche Funktion Geschichtsbilder in politischen Ideologien erfüllen können. Bitte beachten: - Alle Bus-Transfers sowie die Eintrittsgelder und Vorträge sind in der Gebühr enthalten. - Sie erhalten die Gelegenheit zu einem Mittagessen, dieses ist jedoch nicht im TN-Entgelt enthalten. - Bitte beachten: Die Exkursion ist nicht barrierefrei!

Kursnummer P1130
Kursdetails ansehen
Gebühr: 54,00
Besuch des Landtages von Nordrhein-Westfalen
Fr. 08.05.2026 09:45
Düsseldorf, Landtag von NRW, Platz des Landtags 1

Wollen Sie mehr über den Landtag und die parlamentarische Arbeit erfahren? 70.000 Bürgerinnen und Bürger informieren sich jedes Jahr im Düsseldorfer Landtag über die parlamentarische Arbeit, die Tätigkeit ihrer Abgeordneten und die Architektur des modernen Landtagsgebäudes. Besuchen Sie den Landtag und nutzen Sie die Gelegenheit, "hinter die Kulissen" zu schauen. Gemeinsam werden wir uns abschließend exklusiv mit einem Abgeordneten austauschen. Der folgende Programmablauf ist vorgesehen: 09:45 Uhr - Sicherheitscheck 10:15 Uhr - Einführung 10:45 Uhr - Frühstück 11:15 Uhr - Tribüne 12:15 Uhr - Diskussion 13:15 Uhr - Programmende Bitte beachten: Die vhs ist verpflichtet, die Teilnehmer*innen an Besucherprogrammen namentlich anzumelden (Namen, Vornamen, Anschrift und Telefonnummer). Bitte geben Sie bei der Anmeldung daher alle benötigten Daten an. Alle wichtigen Informationen zum Datenschutz finden Sie auf der Homepage des Landtags unter https://www.landtag.nrw.de/home/footer/datenschutz.html Es gibt zu Beginn des Besuchs im Landtag einen Sicherheitscheck. Es dürfen nur kleine Handtaschen und Gepäckstücke (bis etwa Papierformat DIN-A 4) in das Gebäude mitgebracht werden. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Während des Programms finden ggf. Film-, Ton-, oder Fotoaufnahmen statt. Mit der Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Sie ggf. auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landtags verwendet werden. Taschen, die ein größeres Format als DIN A4 haben, müssen aus Sicherheitsgründen während des Besuchs an der Garderobe deponiert werden. Bei Ihrem Besuch besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Gewährung eines Fahrtkostenzuschusses zu erhalten. Die Berechnungssätze finden Sie hier: https://www.landtag.nrw.de/home/besuch-im-landtag/besuchsprogramme/fahrtkostenzuschuss.html Infos für die Anreise mit Auto, Bus oder Bahn finden Sie hier: https://www.landtag.nrw.de/home/service/anfahrt.html

Kursnummer P1150
Kursdetails ansehen
Gebühr: Entgeltfrei, schriftliche Anmeldung erforderlich bis 30.04.2026
Der Schlüssel zur Geschichte: Alte Schriften lesen
Sa. 09.05.2026 10:00
Mettmann

In Kooperation mit dem Stadtarchiv Mettmann: Die eigene Familiengeschichte oder das Erforschen der Stadtgeschichte kann ein bereicherndes Hobby sein. Das Lesen alter Schriften stellt dabei oft ein Hindernis dar, das schnelle Erfolge verhindert und die eigene Motivation raubt. Das Team des Stadtarchivs Mettmann bietet einen Workshop zum Lesen alter Schriften für Einsteiger*innen an. Zunächst wird ein Überblick über die Entwicklung der deutschen Kurrentschrift des 18. bis 20. Jahrhunderts gegeben. Anschließend lesen Sie gemeinsam historische Quellen aus dem Stadtarchiv und bauen Ihre Lesekenntnisse auf.

Kursnummer P1650
Kursdetails ansehen
Gebühr: 28,00
Einführung in das Judentum - Besuch der Synagoge
Mo. 18.05.2026 11:00
Düsseldorf

Die jüdische Religion hat eine Geschichte von mehr als 3.000 Jahren. Damit zählt sie zu den ältesten monotheistischen abrahamitischen Religionen. Zudem gibt es auf der Welt etwa 13 bis 15 Millionen Menschen jüdischen Glaubens, ca. 100.000 davon leben in Deutschland. Wissen über die Weltreligion Judentum in Geschichte und Gegenwart ist unverzichtbar für ein umfassendes Verständnis der europäischen Kultur.. Tauchen Sie daher ein in eine der ältesten Weltreligionen! Bei unserer Exkursion erleben Sie das Judentum hautnah: Bei dieser Exkursion erhalten Sie nicht nur eine Einführung in die Geschichte der jüdischen Gemeinde, sondern auch in die Architektur der Synagoge und den Ablauf eines Gottesdienstes. Ein spannender Einblick in eine Religion, die unsere europäische Kultur seit Jahrtausenden prägt. Vor dem Einlass müssen Sie sich ausweisen, bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Zusätzlich finden eine Taschenkontrolle und eine kleine Befragung statt. Video-, Audio- und Fotoaufnahmen dürfen nur mit Erlaubnis gemacht werden. Männliche Teilnehmende sollten eine Kopfbedeckung mitbringen. Bitte seien Sie pünktlich am Eingang der jüdischen Gemeinde, Neue Synagoge, Zietenstraße 50.

Kursnummer P1110
Kursdetails ansehen
Gebühr: Entgeltfrei, schriftliche Anmeldung erforderlich bis 20.10.2025
Führung durch die Bezirksregierung Düsseldorf: Eine ehemalige NS-Täterbehörde beleuchtet den Tatort Verwaltung
Mo. 01.06.2026 15:30
Düsseldorf
Eine ehemalige NS-Täterbehörde beleuchtet den Tatort Verwaltung

Die Bezirksregierung Düsseldorf lädt zu einer besonderen Führung durch das historische Gebäude auf der Cecilienallee ein. Unter dem Titel „Die Bezirksregierung Düsseldorf als ehemalige NS-Täterbehörde – Verbrechen, Kontinuitäten, Aufarbeitung“ beschäftigt sich die Führung mit der Rolle des Regierungspräsidiums, der heutigen Bezirksregierung, während der Zeit des Nationalsozialismus und der aktiven Beteiligung an seinen Verbrechen. Der von Sabine Mansour (Volljuristin), Christiane Pflug-Schimmel (M.A. Politisch-Historische Studien) und Stella Hoppmann (M.A. Geschichtswissenschaften) durchgeführte Rundgang führt durch die Räumlichkeiten der heutigen Bezirksregierung, in denen einst zentrale und damit mörderische Entscheidungen im Namen der NS-Ideologie getroffen wurden. Im Fokus stehen dabei unter anderem die enge Zusammenarbeit mit der - zeitweilig im selben Haus untergebrachten -, Gestapo sowie Täterbiografien, die anhand damaliger Personalakten erarbeitet wurden. Zahlreiche Dokumente und Fotos aus dem Landesarchiv NRW veranschaulichen die Funktion der Behörde im NS-Staat – bis hin zu Beteiligung und Organisation an seinen Verbrechen. Der Fokus liegt auf der besonderen Verantwortung auch einzelner Mitarbeitender und Individuen durch ihr Mitwirken in der Umsetzung der NS-Ideologie auf allen Ebenen entgegen der Idee eines komplexen anonymen „Getriebes“, einer Art „Maschinerie“ oder eines "Strudels" an Mitläufertum. Anhand dieser Inhalte wird vermittelt und deutlich, warum es wichtig ist, sich mit der Täterperspektive zu beschäftigen. Gleichzeitig wird auch anhand von Beispielen auf Formen von Widerstand in der Verwaltung und in der Bevölkerung im Regierungsbezirk eingegangen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den personellen und institutionellen Kontinuitäten in der Nachkriegszeit, den Entnazifizierungsprozessen und der Bezirksregierung als Entschädigungsstelle für NS-Unrecht, einschließlich der kritischen Beleuchtung der Geschichte und Entwicklung dieser Funktion. Die Führung leistet einen Beitrag zur aktuellen Kampagne #NieWiederIstJetzt der Landesregierung NRW und setzt ein aktives Zeichen gegen Hass und Hetze. Zudem findet die Veranstaltung im Rahmen des vhs-Bildungsangebots zu den Themen „Erinnern, Gedenken, Mahnen“ statt. Diese Bildungsreihe bietet Anlass, die nationalsozialistischen Verbrechen, ihre Nachwirkungen und die fortwährende Bedeutung historisch-politischer Bildung im lokalen Kontext und auch im Verwaltungsalltag in den Blick zu nehmen. Die öffentlich zugängliche Führung ist bislang einzigartig und wurde in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf konzipiert, deren Sitz im alten Stadthaus auf der Mühlenstraße ebenfalls bis 1911 und Umzug auf die jetzige Cecilienallee jener der Bezirksregierung war.

Kursnummer P1120
Kursdetails ansehen
Gebühr: Entgeltfrei, schriftliche Anmeldung erforderlich bis 27.05.2026
Loading...
29.11.25 04:26:18