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Politik

3 Kurse

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Live-Online: Gender trifft Erderwärmung - was hat die Klimakrise mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun?
Mi. 02.11.2022 19:00
Internet

Stadt.Land.Welt. - Web Eine digitale Vortragsreihe zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030 Es ist Halbzeit! Bis zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2030 bleiben uns nur noch 7,5 Jahre. Doch stehen weiterhin - neben den sehr persönlichen Bezügen - auch viele gesellschaftspolitische und globale Fragestellungen offen. Wie können wir nachhaltiger konsumieren und das Miteinander auf diesem Planeten verantwortungsvoll gestalten? Können wir global nachhaltiges und für alle gerechtes Wirtschaften tatsächlich erreichen? Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17 Zielen / den Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele - was macht es schwer, sie zu erreichen? Wo liegen Chancen? Wo stehen wir eigentlich gerade? Dazu befragt die 2020 etablierte Veranstaltungsreihe Stadt.Land.Welt - Web Expertinnen und Experten und beleuchtet diese Fragestellungen anhand von Praxisbeispielen. Stadt. Land. Welt - Web ist ein Angebot der Entwicklungspolitischen Bildung und richtet sich an interessierte Erwachsene allen Alters.

Geschlechterrollen bestimmen überall auf der Welt den sozialen Status, die Arbeitsaufteilung, Zugänge zu Ressourcen und politische Teilhabe von Mädchen und Frauen. Wassermangel und andere Klimaeffekte sowie die Zunahme von Naturkatastrophen beeinträchtigen darüber hinaus massiv ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Frauen und Kinder sterben bei einer Katastrophe mit vielfach höherer Wahrscheinlichkeit als Männer. Sie leiden nach Krisen länger und stärker, etwa durch niedrigere Einkommen und schlechteren Zugang zu Produktionsmitteln, durch Nahrungsmittelunsicherheit und Unterernährung. Doch setzen sich Frauen auch stark für die Anpassung an den Klimawandel und die Eindämmung der Klimakrise ein und stehen in einigen Ländern an der Spitze der Klimabewegung. Sarah Louis Montgomery ist studierte Ethnologin und seit 2019 Projektleiterin beim internationalen Netzwerk GenderCC - Women for Climate Justice in Berlin. Sie fordert ganzheitliche Denkansätze und Lösungen. Sie ist der Meinung, "dass für alle politischen Ebenen geschlechtergerechte Politikansätze gefunden werden müssen - für eine faire Reduzierung von Treibhausgasen, nachhaltige Anpassungsprojekte und eine klimafreundliche Entwicklung. Alles, was dazu gehört - Klimaschutzmaßnahmen, Technologietransfer, Forschung, Bildung usw. - müssen so gestaltet werden, dass die Bedürfnisse von allen Geschlechtern gleichermaßen berücksichtigt werden." Sarah Louis Montgomery wird in dieser Veranstaltung zeigen, warum und wie Genderaspekte in der Klimapolitik stärker berücksichtigt werden müssen. Bitte beachten: Die Veranstaltung findet online statt. Sie erhalten zwei Tage vor der Veranstaltung den Zugangslink.

Kursnummer F1924
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Gebühr: Entgeltfrei, schriftliche Anmeldung erforderlich
Dozent*in: N.N.
Live-Online: Klimaneutral - wie geht das?!
Mi. 16.11.2022 19:00
Internet

Stadt.Land.Welt. - Web Eine digitale Vortragsreihe zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030 Es ist Halbzeit! Bis zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2030 bleiben uns nur noch 7,5 Jahre. Doch stehen weiterhin - neben den sehr persönlichen Bezügen - auch viele gesellschaftspolitische und globale Fragestellungen offen. Wie können wir nachhaltiger konsumieren und das Miteinander auf diesem Planeten verantwortungsvoll gestalten? Können wir global nachhaltiges und für alle gerechtes Wirtschaften tatsächlich erreichen? Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17 Zielen / den Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele - was macht es schwer, sie zu erreichen? Wo liegen Chancen? Wo stehen wir eigentlich gerade? Dazu befragt die 2020 etablierte Veranstaltungsreihe Stadt.Land.Welt - Web Expertinnen und Experten und beleuchtet diese Fragestellungen anhand von Praxisbeispielen. Stadt. Land. Welt - Web ist ein Angebot der Entwicklungspolitischen Bildung und richtet sich an interessierte Erwachsene allen Alters.

Klimaschutz ist wichtig. Das wissen wir. Wissenschaftler fordern deshalb eindringlich, anspruchsvolle Ziele und effektive Maßnahmen, um den Klimawandel und seine gravierenden Folgen einzudämmen. Doch statt von den Renditen einer intakten Natur zu leben, wirtschafte der Mensch auf ihre Kosten, meint der Präsident des Deutschen Naturschutzrings Kai Niebert. Als Konsumenten können wir mit unseren Kaufentscheidungen Einfluss auf die biologische Vielfalt nehmen. Doch die großen Steuerungselemente hat die Politik in der Hand. Eine nachhaltige Politik ist bereits Staatsziel: Es gibt die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung und Artikel 20a des Grundgesetzes, der den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen vorschreibt. Doch setzt die Politik die nötigen Anreize? Die Erträge in der Obst- und Gemüseernte liegen zum Beispiel um 50 bis 60 Prozent niedriger, wenn die Zahl der bestäubenden Insekten deutlich dezimiert würde. Begrünte Dächer speichern Regenwasser und sparen so Abwassergebühren und wer einen Fluss naturnah bewirtschaftet, sorgt dafür, dass weniger Nitrat in die Kläranlagen gerät, wo es teuer herausgeholt werden müsste. Solche Beispiele zeigen laut Niebert vor allem eines: Die Natur ist die Grundlage unseres Lebens, unser Kapital. Je besser wir es schützen, desto höher ist der Nutzen, den wir daraus ziehen können. Doch davon sind wir weit entfernt, wir greifen stattdessen den Kapitalstock an. Aber: Wer langfristig gut leben will, sollte Kapital erhalten und aufbauen, also der Natur etwas zurückgeben. Wie also schaffen wir eine "klimaneutralen Gesellschaft"? Was können wir selbst als Verbraucher*innen dazu tun? Und welche Stellschrauben muss die Politik setzen? Bitte beachten: Die Veranstaltung findet online statt. Sie erhalten zwei Tage vor der Veranstaltung den Zugangslink.

Kursnummer F1926
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Gebühr: Entgeltfrei, schriftliche Anmeldung erforderlich
Dozent*in: N.N.
Live-Online: Überflüssiger Überfluss - Wie geht nachhaltige Ernährung?
Mi. 30.11.2022 19:00
Internet

Stadt.Land.Welt. - Web Eine digitale Vortragsreihe zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030 Es ist Halbzeit! Bis zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2030 bleiben uns nur noch 7,5 Jahre. Doch stehen weiterhin - neben den sehr persönlichen Bezügen - auch viele gesellschaftspolitische und globale Fragestellungen offen. Wie können wir nachhaltiger konsumieren und das Miteinander auf diesem Planeten verantwortungsvoll gestalten? Können wir global nachhaltiges und für alle gerechtes Wirtschaften tatsächlich erreichen? Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17 Zielen / den Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele - was macht es schwer, sie zu erreichen? Wo liegen Chancen? Wo stehen wir eigentlich gerade? Dazu befragt die 2020 etablierte Veranstaltungsreihe Stadt.Land.Welt - Web Expertinnen und Experten und beleuchtet diese Fragestellungen anhand von Praxisbeispielen. Stadt. Land. Welt - Web ist ein Angebot der Entwicklungspolitischen Bildung und richtet sich an interessierte Erwachsene allen Alters.

Ein Drittel unserer deutschen Wocheneinkäufe wird im Müll entsorgt. Knapp die Hälfte davon könnte noch gegessen werden. Laut einer WWF-Studie von 2015 werden in Deutschland 2,6 Millionen Hektar Land umsonst bewirtschaftet. Das führt zu 58 Millionen Tonnen überflüssiger Treibhausgase. Der globale Lebensmittelsektor verbraucht 30 Prozent aller genutzten Energie. Übrigens: In anderen Teilen der Erde hungern immer noch 811 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Auf der anderen Seite steht eine Vielzahl an Initiativen und Akteuren, die vorleben, wie wir unsere Nahrung nachhaltig organisieren können und die sich auch damit befassen, wie wir mit unserem Einkauf das Klima und das Leben zu Wasser und zu Lande schützen können. Wir haben zwei ganz unterschiedliche Fachleute zu dem Thema eingeladen: Roland Schüren ist Bäckermeister und leitet einen traditionsreichen Familienbetrieb. Sein Ehrgeiz strebt nach dem geringstmöglichen ökologischen Fußabdruck. Sein Unternehmen verbraucht selbst erzeugten Solarstrom und wurde dafür mit verschiedenen Preisen ausgestattet. Außerdem verbackt Schüren in seiner Backstube ausschließlich ökologisch und nachhaltig produziertes Getreide und andere Rohstoffe - ohne industrielle Fertigmischungen und Backbeschleuniger. Ist das in unserem gegenwärtigen Wirtschaftssystem nur versponnener Idealismus oder echte Zukunftsmusik? Und kann Bio die Welt ernähren? Roman Herre ist Agrarreferent bei der Menschenrechtsorganisation FIAN. Die Organisation setzt sich für das Menschenrecht auf Nahrung ein. Herres These lautet: Hunger ist in erster Linie Ursache von Diskriminierung der Hungernden: Kleinbäuerinnen, Landlose, städtische Arme oder Indigene. Denn schon jetzt habe jeder Mensch auf der Welt rein rechnerisch 30 Prozent mehr zu Essen als noch vor 50 Jahren. Die Politik müsse den multiplen Diskriminierungen dieser Gruppen entgegenwirken, deren Bedürfnisse und Foderungen stärker berücksichtigen und sie aktiv in Strategien zur Hungerbekämpfung einbinden. Das Motto sollte lauten: Von Objekten der Hungerzählung zu aktiven Subjekten der Hungerbekämpfung. Bitte beachten: Die Veranstaltung findet online statt. Sie erhalten zwei Tage vor der Veranstaltung den Zugangslink.

Kursnummer F1928
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Gebühr: Entgeltfrei, schriftliche Anmeldung erforderlich
Dozent*in: N.N.
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